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Shopware vs. Shopify: Der Shopsystem-Vergleich 2022

Author : Caro

Wir vergleichen Shopware mit Shopify

Du willst ein eCommerce aufbauen? Oder suchst Du nach einer Alternative zu Deinem bisherigen Shopsystem? Wenn Du wissen willst, welches Shopsystem zu Deinem Vorhaben am besten passt, dann bist Du hier richtig. Auf unserem Blog liefern wir Dir aktuelle Infos aus der Welt des eCommerce.

In diesem Artikel heißt es: Ring frei für Shopware vs. Shopify! Ich vergleiche für Dich die beiden erfolgreichen Shopsysteme anhand der Anwendbarkeit, der Funktionalität, der Preisgestaltung und weiterer Kriterien. Wenn Du Fragen hast, dann schreib uns gerne jederzeit eine Mail oder nutze das Kontaktformular auf unserer Seite.

Wer sind unsere Kandidaten?

Jetzt aber genug der Vorrede. Sehen wir uns zunächst die Kandidaten unseres Vergleichs genauer an. Denn daraus können wir schon einige Besonderheiten der beiden Shopsysteme ableiten.

Kandidat 1: Shopware

Shopware ist tatsächlich Software made in Germany. Das Unternehmen wurde bereits 2004 in der Nähe von Münster gegründet und hat sich seitdem auf dem DACH-Markt fest etabliert: Mehr als 100.000 Online-Händler greifen hier auf Shopware zurück. Damit zählt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den führenden Shopsystemen.

2019 wurde die Version Shopware 5 durch die rundum erneuerte Version Shopware 6 ersetzt, die in auf jeden Fall neue Maßstäbe setzte. Mit Shopware 6 verfolgt das Unternehmen nun einen klaren API-first-Ansatz, um die Individualität der Online-Shops zu verbessern. Außerdem wurden die Headless-Commerce-Möglichkeiten erheblich ausgebaut. Mehr dazu erfährst Du unten.

Shopware 6 erhältst Du in verschiedenen Editionen:

  1. Kostenlose Open-Source-Lösung: Eine Version für Bastler mit Programmierfähigkeiten.
  2. Kostenpflichtige Professional Edition: Eine Version für kleine und mittelgroße eCommerce-Unternehmen.
  3. Kostenpflichtige Enterprise Edition: Eine Version für Großhändler und solche, die es werde wollen.

Die Professional und die Enterprise Edition stehen sowohl als Cloud- als auch als Self-Managed-Lösung zur Verfügung.

Zu den bekannteren Kunden von Shopware zählen zum Beispiel Aston Martin, Philips oder Mars. Insgesamt liegt der Marktanteil in Deutschland bei 28 Prozent.

Wie Anfang 2022 bekannt wurde, investierten PayPal und der Investor Carlyle rund 100 Millionen Dollar in das Unternehmen. Damit soll nun auch der US-amerikanische Markt erobert werden. Übrigens: In diesem Artikel vergleiche ich Shopware mit dem führenden US-Shopsystem Magento/Adobe Commerce.

Kandidat 2: Shopify

Während Shopware von Europa nach Nordamerika expandiert, ist die Lage bei Shopify andersherum. Das Shopsystem kommt aus Kanada. Dort wurde es 2004 von dem deutschen Auswanderer Tobias Lütke programmiert. Das Unternehmen hinter Shopify wurde von Lütke und zwei Mitstreitern 2006 gegründet und avancierte innerhalb eines Jahrzehnts zu einem der weltweit führenden Shopsystem-Anbieter.

Weltweit nutzen knapp zwei Millionen Online-Händler Shopify. Doch die Verbreitung variiert regional sehr stark. Der Großteil der Nutzer (circa 1,1 Millionen) ist in Nordamerika beheimatet. In Europa ist Shopify noch nicht wirklich angekommen. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern.

Auch Shopify bietet verschiedene Versionen an:

  1. Kostenpflichtiger Basic-Plan: Der Plan richtet sich an eCommerce-Einsteiger.
  2. Kostenpflichtiger Shopify-Plan: Ein Plan für fortgeschrittenere eCommerce-Projekte.
  3. Kostenpflichtiger Advanced-Plan: Ein Plan für eCommerce-Projekte mit Expansionsdrang.
  4. Kostenpflichtige Shopify Plus-Edition: Die Version für Großhändler.

Bei seinen Plänen setzt Shopify komplett auf eine Cloud-Lösung. Dieser Software-as-a-Service-Ansatz (SaaS) hat für Einsteiger sicher Vorteile. Allerdings kann es auch zu Problemen mit dem europäischen Datenschutzrecht kommen.

Bekannte Shopify-Kunden sind zum Beispiel Tesla, Freeletics oder Gymshark.

Shopware vs. Shopify: Welches Shopsystem ist besser?

Halten wir also fest: Shopware ist auf den DACH- sowie den europäischen Markt spezialisiert, drängt aber nach Übersee. Shopify fokussiert dagegen den nordamerikanischen Markt und versucht, in Europa Fuß zu fassen.

Für welches der Shopsysteme solltest Du Dich nun entscheiden? Zur Beantwortung dieser Frage will ich Dir nun einige Hinweise geben.

1. Testversion

Sowohl Shopware als auch Shopify liefern eine Top-Performance. Das zeigt sich schon an den namhaften Kunden, über die beide Systeme verfügen. Umso wichtiger ist es, dass Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Denn die Wahl des richtigen Shopsystems ist vor allem auch eine Frage persönlicher Vorlieben.

Umso besser, dass sowohl Shopify (hier) als auch Shopware (hier) kostenlose Testmöglichkeiten anbieten. Nutze die Gelegenheit, um Dich ein bisschen umzusehen und auszuprobieren, welches System dir mehr zusagt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Du den Online-Shop selbständig aufbauen und pflegen willst.

Wenn Du Dir das allerdings nicht zutraust, kannst Du Dir eine professionelle Agentur an Bord holen. Damit holst Du das Maximum aus Deinem Shopsystem raus und hast bei allen Fragen einen erfahrenen Ansprechpartner.

2. Anwendung

Nachdem Du die Testversionen angesehen hast, wirst Du festgestellt haben, dass sich die beiden Shopsysteme in vielen Bereichen ähneln. Von diesem Eindruck solltest Du Dich aber nicht zu sehr beeinflussen lassen. Denn ein erfolgreicher und leistungsfähiger Shop muss viele Voraussetzungen erfüllen.

Das ist der Punkt, an dem Du Dir selbst klarmachen musst, welche Ziele Du mit Deinem Business verfolgst. Denn davon hängt die Wahl des Systems ab. Wenigstens diese Fragen solltest Du vorab beantworten können:

  • Wie viel Budget steht mir zur Verfügung?
  • Wie viel Aufwand will ich für das Business betreiben?
  • Will ich auf Wachstum setzen oder soll das Projekt nebenbei laufen?
  • Will ich auch international wachsen?
  • Welche Kundengruppen will ich ansprechen?

Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, kommen für Dich unterschiedliche Shopsysteme in Frage.

Shopware

In Sachen Anwendung setzt Shopware 6 neue Maßstäbe. Nahezu alle Kritikpunkte an der Vorgänger-Version Shopware 5 wurden behoben. In diesem Beitrag zeige ich Dir die Unterschiede zwischen Shopware 5 und Shopware 6. Das Dashbord und das Menü sind übersichtlich gestaltet und die Bezeichnungen der Menüpunkte leuchten auch Laien ein.

Allgemeine Anwendung

Auf einen Blick kannst Du Dir eine Übersicht über die Performance Deines Shops verschaffen. Mit wenigen Klicks legst Du neue Kategorien an, speicherst Kundendaten oder passt Produktinfos an. Und mit ein wenig Übung hast Du den Dreh schnell raus. Probiere es am besten in der Testversion aus oder sieh Dir dazu ein paar Tutorials an.

Außerdem bietet Shopware weitere Funktionen an, die für einen performanten Shop unerlässlich sind.

Erlebniswelten

Eine Besonderheit von Shopware sind die Erlebniswelten. Hier kannst Du per Drag & Drop das Design Deines Frontends umgestalten, Inhalte verändern oder das Theme anpassen. Die Funktionsweise ist Dir mit Sicherheit bekannt, da sie stark an die klassischen Baukasten-Systeme erinnert.

Mit den Erlebniswelten hast Du die Möglichkeit selbständig einen ansprechenden Shop zu gestalten. Allerdings erfordert die Anwendung ein bisschen Routine im Umgang mit Shopsystemen. Und da das Design eines Shops nur einer von zahlreichen Faktoren für Deinen Erfolg ist, solltest Du Dir einen zuverlässigen Partner suchen.

Rule Builder

Etwas komplexer, aber dafür umso wertvoller ist der Rule Builder, den Du im Menü bei den Einstellungen findest. Hier kannst Du nach dem Wenn-dann-Prinzip Regeln bestimmen, die dann automatisch ablaufen. Dadurch kannst Du etwa bestimmten Kundengruppen besondere Zahlungsbedingungen oder Angebote machen. Deiner Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Allerdings ist es in der Anwendung hilfreich, wenn Du über etwas Erfahrung verfügst. Denn der Rule Builder ist vor allem dann nützlich, wenn Du ihn optimal einsetzen kannst und die Bedingungen korrekt formulierst.

Flow Builder

Ein Tool, das Dir sicher ans Herz wachsen wird, ist der Flow Builder, der auch in den Einstellungen zu finden ist. Ziel ist es, Deine Kunden durch automatisierte Prozesse stärker an Deinen Shop zu binden. Einen Flow schaffst Du, indem Du einen Trigger definierst und anschließend zusätzliche Bedingungen oder aber eine abschließende Aktion hinzufügst.

Ein einfaches Beispiel: Ein Kunde meldet sich für den Newsletter an (Trigger). Automatisch erhält er dann eine Begrüßungsmail (Aktion).

Dieses Tool kannst Du beliebig einsetzen und damit auch komplexe Abläufe generieren. Dadurch sparst Du Zeit und bietest Deinen Kunden eine optimale Betreuung. Und das beste: Der Flow Builder ist nicht besonders komplex. So kannst Du ihn auch ohne nennenswerte Erfahrung sinnvoll einsetzen.

Sonstiges

Darüber hinaus verfügt Shopware 6 natürlich über alle weiteren essenziellen Funktionen eines Shopsystems. Du kannst Dynamische Produktgruppen anlegen, um zum Beispiel Produktbündel anbieten zu können. Problemlos kannst Du Rabatte und Aktionen starten. Mit nur einem Klick kannst Du Änderungen im Frontend überprüfen oder Plugins installieren. Und wenn Du Fragen hast, hilft Dir ein umfangreicher deutschsprachiger Support.

Weitere Funktionen findest Du in den Einstellungen. Hier kannst Du weitere allgemeine Voraussetzungen für den Online-Shop definieren, zum Beispiel Versand und Zahlungsmöglichkeiten, oder die Suchmaschinenoptimierung vornehmen.

Shopify

Shopify richtet sich primär an kleine Unternehmen und eCommerce-Anfänger mit kleinem Budget. Das zeigt sich auch in der übersichtlichen Gestaltung der Startseite. Das System ist darauf ausgerichtet, dass der Händler den Shop ohne externe Unterstützung betreibt. Deshalb ist das Menü auf die wesentlichen Faktoren beschränkt.

Das bedeutet allerdings auch, dass Du hier in der Basisversion ein paar Abstriche bei den Funktionen und in Sachen Individualität und Automatisierung machen musst. Dafür bietet Shopify eine Vielzahl an Apps, die Du kaufen und in den Shop integrieren kannst. Dadurch erhöhst Du Funktionalität, steigerst aber natürlich auch die Komplexität (und die Kosten).

In der Basisversion kannst Du zum Beispiel Produkte anlegen, Bestellungen verwalten, Rabatt-Aktionen starten. Hilfreich ist ein umfassendes Statistik-Dashbord, das Dir auf einen Blick alle Faktoren Deines Shops zeigt. Die Funktionen reichen auf jeden Fall für einen kleinen Online-Shop. Allerdings stößt Du dann auch schnell an die Grenzen des Systems.

Anpassungen an Deinem Frontend nimmst Du einfach per Drag & Drop vor. Dabei ist das Standard-Theme durchaus ansprechend und die Nutzung ist unkompliziert. In Sachen Individualität bleibt da freilich Luft nach oben. Aber Shopify bietet mittlerweile auch die Möglichkeiten für Headless Commerce. Um diese einzurichten, ist Erfahrung im Umgang mit Shopify hilfreich.

3. Leistungsfähigkeit

Hier sehen wir uns an, wie leistungsfähig die Systeme sind. Dabei lege ich vor allem Wert darauf, dass das System mit Deinem Business wachsen kann. Denn wenn Du alle Monate mit Deinem Shop umziehen musst, ist das nicht nur nervig, sondern auch teuer.

Natürlich gehört auch die Suchmaschinenoptimierung in diesen Bereich. Online-Shop-SEO ist jedoch ein eigenes Kapitel, über das Du in diesem Beitrag mehr erfährst.

Die wichtigsten Themen bei der Leistungsfähigkeit sind also die Skalierbarkeit und natürlich die Internationalisierung Deines Shops.

Shopware

Die Flexibilität eines Shopware-Shops ist mit Sicherheit einer der größten Pluspunkte dieses Shopsystems. Spätestens mit Shopware 6 steht alles im Zeichen der größtmöglichen Individualität und Anpassbarkeit.

Die wichtigsten Gründe für die besondere Flexibilität sind:

  • API-first-Ansatz: Durch eine API-Schnittstelle kannst Du das Shopsystems als Backend an mit jedem Frontend kombinieren. Das Stichwort heißt: Headless Commerce. Durch diese Ausrichtung kannst Du Shopware auch gut in bestehende Systeme integrieren.
  • Omnichannel: Durch den API-first-Ansatz bist Du nicht auf bestimmte Vertriebskanäle festgelegt.
  • Shopware PWA: Shopware verfügt mittlerweile über eine eigene PWA-Lösung, um Deinen Kunden ein noch besseres Shopping-Erlebnis zu bieten. PWA steht für Progressive Web App, eine Mischung aus Web-Seite und App.
  • B2B, B2C, Wholesale: Shopware ermöglicht Dir für jedes Geschäftsmodell eine individuelle Lösung, die Du auch miteinander kombinieren kannst.
  • Verstärkte Internationalisierung: Shopware hat auf dem DACH-Markt reüssiert, jetzt nimmt das Unternehmen den europäischen und internationalen Markt ins Visier. Für Dich bedeutet das: vielfältige Payment-Methoden, automatische Steuer-Berechnungen, Übersetzungen und vieles mehr.
  • Cloud oder Self-managed: Sowohl die Professional- als auch die Enterprise-Edition gibt es als Cloud- oder als Self-managed-Lösung. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Du hast jetzt die Wahl.

Der größte Nachteil bei Shopware ist sicherlich, dass Du in der Regel nicht um kompetente Beratung und Unterstützung herumkommst. Denn das System entfaltet erst mit den entsprechenden Fähigkeiten seine ganze Wirkung. Und natürlich kostet das Geld. Ein zuverlässiger Berater zeigt Dir aber auch, wie Du Fördermittel für Dein Digitalisierungsprojekt erhältst. Wenn Du mehr zu staatlicher Förderung erfahren willst, empfehle ich Dir diesen Beitrag.

Shopify

Als kanadisches Shopsystem ist Shopify auf den nordamerikanischen Markt zugeschnitten. Davon profitieren auch Nutzer in der DACH-Region, wenn sie den amerikanischen Markt erreichen wollen. Außerdem stehen Dir Textblöcke in mehr als fünfzig Sprachen, automatische Steuerberechnungen und viele Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Wie ich Dir oben bereits gezeigt habe, nimmt aber auch die Komplexität von Shopify zu, wenn Dein Business wächst. Spätestens dann kommst Du auch bei Shopify um eine professionelle Beratung in der Regel nicht umhin.

Shopify gibt es allerdings nur als Cloud-Version. Dadurch bist Du in Deinen Wahlmöglichkeiten eingeschränkt. Außerdem musst Du Dich darum kümmern, dass Dein Shop auf jeden Fall den europäischen Datenschutz-Vorgaben entspricht.

Eine eigenen PWA-Lösung gibt es nur für Kunden von Shopify Plus. Dabei arbeitet Shopify (wie Shopware auch) mit Vue Storefront zusammen. Auch in Sachen Headless und API ist Shopify nicht das Maß der Dinge. Das ist ja auch logisch, denn die Zielgruppe von Shopify ist eine andere.

4. Preisgestaltung

Der letzte Punkt, der für Online-Händler wichtig ist, ist natürlich die Frage „Was kostet der Spaß?“ Eine Antwort auf diese Frage findest Du in diesem Abschnitt. Dabei muss man beiden Unternehmen zugutehalten, dass sie aus der Preisgestaltung kein Geheimnis machen.

Shopware

Kostenlos ist bei Shopware nur die Community-Edition. Dabei handelt es sich um die Open-Source-Basis des Shopsystems. Das bedeutet, dass es hier keinen Support gibt. Hilfe bekommst Du aber in der Community oder bei Shopware-Agenturen. Aber denk dran: Kostenlos ist nur die Edition. Das Hosting, die Gestaltung, Plugins und sonstige Posten sind es natürlich nicht.

Die Professional-Edition kannst Du entweder für 2.495 Euro im Jahr oder für 199 Euro pro Monat erwerben. Dabei hast Du die Wahl, ob Du Dich um das Hosting selbst kümmerst oder die Cloud-Lösung vorziehst. Die Edition beinhaltet einen umfassenden deutschen Support und Features wie Omnichannel- und Social-Commerce.

Die Enterprise-Edition bekommst Du für 2.495 Euro pro Monat oder 39.995 Euro für eine zwölfmonatige Lizenz. Auch diese Edition gibt es self-managed oder als Cloud-Lösung. Hierfür erhältst Du exklusive Enterprise-Features, die Professional Features sowie das höchste Support-Level.

Weitere Kosten kommen für die Wahl der Subscription hinzu. Subscriptions beschreiben das Maß des Supports, das Du erhältst. Für die günstigste Silver Subscription zahlst Du 73 Euro pro Monat, für die Gold-Subscription sind es 157 Euro im Monat.

Die Diamond-Subscription ist nur für Enterprise-Kunden verfügbar. Hier richten sich die Kosten nach Größe und Leistungsfähigkeit Deines Unternehmens. Der Preis beginnt bei 799 Euro monatlich. Mehr zu den Subscriptions erfährst Du hier.

Nicht einbezogen sind solche Kosten, die nichts mit der Wahl Deines Shopsystems zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Zahlungsdienstleister
  • Agentur
  • Hoster
  • Plugins

Den Leistungsumfang der Editionen kannst Du hier einsehen. Natürlich kannst Du Dich bei Fragen auch gerne per Mail oder telefonisch an uns wenden.

Shopify

Bei Shopify zahlst Du für den Basic-Plan 27 Euro im Monat. Dafür erhältst Du einen Shop mit Grundfunktionen, zwei Nutzerkonten und den mündlichen englischsprachigen oder schriftlichen deutschen Support. Zu diesen Kosten kommen noch die Gebühren für die Nutzung von Shopify Payment hinzu. Diese variieren von 1,4 bis 3,2 Prozent des Wertes sowie einem fixen Cent-Betrag zwischen 0 und 35 Cent. Für externe Zahlungsanbieter liegt die Gebühr bei 2 Prozent.

Der Shopify-Plan kostet 79 Euro pro Monat. Hier hast Du deutlich mehr Funktionen und fünf Nutzerkonten. Außerdem zahlst Du etwas weniger Nutzungsgebühr für Shopify Payment. Die Beträge liegen hier zwischen 1,3 und 2,99 Prozent des Kaufbetrags beziehungsweise bei 1 Prozent für externe Anbieter. Die Spanne der Cent-Beträge bleibt gleich.

Mit dem Advanced-Plan erhältst Du für 289 Euro im Monat ein umfangreiches Angebot, mit dem Du einen performanten Shop mit 15 Mitarbeiterkonten betreiben kannst. Die Shopify Payment-Gebühren liegen hier zwischen 1,2 und 2,99 Prozent. Für externe Anbieter sind es 0,5 Prozent.

Bei Shopify Plus gibt es eine variable Preisgestaltung, die sich nach der Leistungsfähigkeit Deines Unternehmens richtet. Du zahlst jedoch mindestens 2.000 US-Dollar. Diese Version richtet sich an Großhändler oder wachstumsorientierte mittlere Unternehmen.

Auch diese Preise verstehen sich ohne Kosten für eine Agentur oder Apps. Wenn Du mehr über den Umfang der Pläne erfahren willst, wirst Du hier fündig.

Shopware vs. Shopify: das Fazit

Das richtige Shopsystem ist für den Erfolg wichtig

Wenn Du es bis hierher geschafft hast, dann hast Du schon gemerkt, wo die wesentlichen Unterschiede der beiden Shopsysteme liegen. Der wichtigste Unterschied sind die variierenden Zielgruppen.

Shopify richtet sich an kleine Online-Händler und eCommerce-Anfänger, die buchstäblich aus ihrer Garage verkaufen. Shopware richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmer (KMU), aber auch Großhändler – kurzum: solche Unternehmen, die für den DACH-Markt typisch sind.

Daher orientiert sich Shopify an einem einfachen und kostengünstigen Rahmen mit eingeschränkter Funktionalität, während Shopware auf Flexibilität, Skalierbarkeit und Individualität setzt, ohne preislich auszuufern.

Welches System für Dich das richtige ist, liegt daher auch an Deinen Vorstellungen und Plänen. Wenn Du von Deiner Idee wirklich überzeugt bist, dann kannst Du getrost zu Shopware greifen. Denn das System eröffnet Dir viele Möglichkeiten für Wachstum und Erfolg. Falls für Dich das Business nur ein Experiment ist, das für Dich ohne größeren finanziellen Aufwand ablaufen soll, dann ist auch Shopify eine gute Wahl.

Es ist jedenfalls eine Einzelfall-Entscheidung. Wenn Du bei Deiner Wahl Hilfe brauchst, solltest Du Dich an eine erfahrene eCommerce-Agentur wenden. Wir helfen Dir gerne weiter. Kontaktiere uns dafür per Mail oder Telefon.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dir geholfen und ich freue mich, wenn wir Dich als Agentur bei der Umsetzung Deines Shopware-eCommerce-Projekts begleiten können.

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As a project manager and Shopware expert, Caro has years of experience in project planning and control as well as online shop development with Shopware. You have questions about this article or other topics concerning project management or Shopware in general? Then contact Caro